Der Wasserhaushalt des Körpers spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Immunabwehr gegen Infektionen. Experten betonen, dass eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr insbesondere in Zeiten, in denen saisonale Erkrankungen zunehmen, sowohl für die Vorbeugung als auch für den Genesungsprozess entscheidend ist.
Sekrete wie Nasenausfluss, Nasenrückfluss und Schleim sind natürliche Abwehrmechanismen, die der Körper gegen Infektionen entwickelt. Damit diese Sekrete ihre Fließfähigkeit behalten und leicht aus dem Körper ausgeschieden werden können, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr erforderlich. Wird nicht genügend Wasser getrunken, verdicken sich die Sekrete, ihre Ausscheidung wird erschwert und die Vermehrung von Mikroorganismen kann begünstigt werden.
In Gemeinschaftsräumen steigt das Risiko, mit Viren und Bakterien in Kontakt zu kommen. Wenn die Abwehrkräfte des Körpers geschwächt sind, können sich diese Erreger in den Zellen festsetzen, sich rasch vermehren und eine Erkrankung auslösen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt die effektive Funktion des Immunsystems.
Bei einer Erkrankung gewinnt die Flüssigkeitszufuhr noch mehr an Bedeutung. Damit die bei einer Infektion entstehenden und ins Blut gelangenden Giftstoffe über den Schweiß, die Nieren und den Darm ausgeschieden werden können, ist eine reichliche Flüssigkeitszufuhr erforderlich. Dieser Prozess trägt dazu bei, dass sich Müdigkeit, Schmerzen und das allgemeine Unwohlsein schneller bessern.
Experten empfehlen, täglich mindestens 2 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen – vor allem Wasser –, um sich vor Infektionen zu schützen und die Krankheitsphase besser zu überstehen.
Bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr können Symptome wie Mundtrockenheit, Hitzegefühl, Verstopfung, trockene Haut, Müdigkeit und niedriger Blutdruck auftreten. Daher ist es äußerst wichtig, im Laufe des Tages in regelmäßigen Abständen Wasser zu trinken, ohne auf das Durstgefühl zu warten.