Die Hitze der Sonne trifft anders als ihre Strahlen

Mit den steigenden Temperaturen in den Sommermonaten können sowohl die Hitze als auch die schädlichen Strahlen der Sonne zu ernsthaften Gesundheitsproblemen und sogar zu lebensbedrohlichen Risiken führen. Es wird darauf hingewiesen, dass hohe Temperaturen zu übermäßigem Schwitzen führen, was wiederum einen Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust zur Folge hat; dieser Flüssigkeitsverlust kann wiederum einen Blutdruckabfall verursachen.
Die Hitze der Sonne trifft anders als ihre Strahlen

Mit den steigenden Temperaturen in den Sommermonaten können sowohl die Hitze als auch die schädlichen Strahlen der Sonne zu ernsthaften Gesundheitsproblemen und sogar zu lebensbedrohlichen Risiken führen. Experten betonen, dass ein längerer Aufenthalt in der Sonne auch ohne extreme Hitze gefährlich sein kann und dass ultraviolette Strahlen negative Auswirkungen auf das Gehirn haben können.

Es wird darauf hingewiesen, dass hohe Temperaturen zu übermäßigem Schwitzen führen, was wiederum einen Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust zur Folge hat; dieser Flüssigkeitsverlust kann wiederum zu einem Blutdruckabfall führen.

 

Vorsicht vor Sonnenstich und Hitzschlag

Wenn der obere Blutdruck unter 70 mmHg fällt, kann dies dazu führen, dass das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und es zu einer Ohnmacht kommt. Dieser Zustand kann als Folge eines Hitzschlags auftreten. Menschen mit chronischen Erkrankungen, Kinder und ältere Menschen sind von diesem Risiko stärker betroffen.

Bei direkter Sonneneinstrahlung kann sich das Bild noch weiter verschlimmern. Es wird darauf hingewiesen, dass ultraviolette Strahlen das Zentrum, das für den Wärmehaushalt des Körpers zuständig ist, beeinträchtigen und dessen Funktion stören können. Wenn dieser Mechanismus, der normalerweise die Körpertemperatur durch Schwitzen und Verdunstung reguliert, geschädigt ist, kann sich der Körper nicht mehr selbst kühlen. Der Anstieg der Körpertemperatur in Verbindung mit sinkendem Blutdruck kann zu Ohnmacht führen. Wenn die Haut der ohnmächtigen Person trocken ist und sie hohes Fieber hat, gilt dies als wichtiges Anzeichen für einen Hitzschlag. In schweren Fällen kann ein anhaltender Bewusstseinsverlust zu einem Koma und lebensbedrohlichen Folgen führen.

 

Risikogruppen sollten besonders vorsichtig sein

Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck, Kinder und ältere Menschen gehören zu den Gruppen, die besonders anfällig für Hitze- und Sonnenstich sind. Es wird empfohlen, sich insbesondere zwischen 11:00 und 15:00 Uhr nicht direkt der Sonne auszusetzen. Man sollte leichte, baumwollene und atmungsaktive Kleidung tragen und auf schwere, fettige sowie frittierte Speisen verzichten. Den ganzen Tag über sollten ausreichend Flüssigkeiten wie Wasser, Mineralwasser, Ayran und Fruchtsäfte getrunken werden; zur Abkühlung sollte man eine lauwarme Dusche nehmen.

Experten weisen darauf hin, dass ein längerer Aufenthalt in der Sonne selbst an Tagen ohne extreme Hitze Risiken bergen kann, und betonen, dass man sich vor den negativen Auswirkungen der UV-Strahlung auf die Gesundheit des Gehirns in Acht nehmen sollte.

 
 

Dieser Inhalt wurde vom medizinischen Redaktionsbeirat der Egemed-Krankenhäuser erstellt.