Vorstellung der Klinik
Abteilung für Dermatologie (Haut- und Geschlechtskrankheiten) des Egemed-Krankenhauses
Haut, Haare, Nägel und Schleimhäute gehören zu den sichtbarsten Anzeichen sowohl für den allgemeinen Gesundheitszustand als auch für die Lebensqualität. Symptome wie Rötungen, Juckreiz, Hautausschlag, Trockenheit, Schuppenbildung, Verfärbungen, Akne, Flecken oder Infektionen sollten nicht nur als kosmetisches Problem betrachtet werden, sondern sorgfältig auf zugrunde liegende dermatologische, allergische, infektiöse oder systemische Ursachen untersucht werden.
Die Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten des Egemed-Krankenhauses bietet einen umfassenden Ansatz zur Erhaltung der Hautgesundheit, zur Beurteilung bestehender Hauterkrankungen und zur Planung medizinischer oder unterstützender Maßnahmen, die auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten sind. In unserer Abteilung werden Akne, Hautflecken, Ekzeme, Psoriasis, Pilzinfektionen, Haar- und Nagelerkrankungen, Muttermale, Warzen, Hautallergien und verschiedene dermatologische Beschwerden durch eine fachärztliche Untersuchung behandelt.
Die dermatologische Praxis erfordert nicht nur die Beurteilung der sichtbaren Beschwerden, sondern auch die Berücksichtigung des Alters des Patienten, seines Hauttyps, begleitender Erkrankungen, der eingenommenen Medikamente, der Lebensgewohnheiten, beruflicher Expositionen und der bisherigen Behandlungsgeschichte. Aus diesem Grund wird bei Egemed für jeden Patienten ein individueller Untersuchungsprozess geplant, und diagnostische Untersuchungen sowie die Nachsorge werden entsprechend gestaltet.

Was ist Dermatologie (Hautheilkunde) und mit welchen Bereichen befasst sie sich?
Die Dermatologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen der Haut, der Haare, der Nägel, der Mundschleimhaut und der äußeren Genitalien befasst. Diese Fachrichtung, im Volksmund auch als „Hautarzt“ bekannt, befasst sich nicht nur mit Veränderungen an der Hautoberfläche, sondern auch mit Hautbefunden, die mit dem Immunsystem, allergischen Veranlagungen, dem Hormonhaushalt, Infektionen und bestimmten inneren Erkrankungen zusammenhängen.
Daher wird bei einem Patienten, der sich an die dermatologische Abteilung wendet, nicht nur das Erscheinungsbild der vorliegenden Läsion untersucht, sondern auch deren Dauer, Ausbreitung, eventuelle Wiederkehr, das Vorhandensein von Juckreiz oder Schmerzen, saisonale Schwankungen sowie das Ansprechen auf frühere Behandlungen detailliert abgefragt. Bei Bedarf ist auch die gemeinsame Beurteilung mit anderen Fachbereichen ein wichtiger Bestandteil der dermatologischen Praxis.
Häufige Gründe für einen Besuch in unserer dermatologischen Abteilung
- Akne sowie aknebedingte Narben oder Hautverfärbungen im Gesicht, auf dem Rücken und auf der Brust
- Juckende, gerötete, schuppige oder wiederkehrende Hautausschläge
- Ekzeme, Psoriasis und chronische Hautempfindlichkeit
- Fingernagelpilz, Fußpilz, Kopfhautpilz und verschiedene Hautinfektionen
- Veränderungen in Form, Farbe oder Größe der Muttermale
- Warzen, Hornhaut, Hautwucherungen und ähnliche oberflächliche Hautveränderungen
- Beschwerden wie Haarausfall, Schuppenbildung auf der Kopfhaut, Juckreiz und Empfindlichkeit
- Hautallergien, Kontaktdermatitis und Rötungen unbekannter Ursache
- Veränderungen der Nagelstruktur, Brüchigkeit, Verdickung oder Verfärbung
- Pflegeverfahren zur Unterstützung des Hautbildes, die eine ärztliche Beurteilung erfordern
Die wichtigsten Behandlungs- und Nachsorgebereiche in unserer dermatologischen Abteilung
Die Beschwerden, mit denen wir in unserer dermatologischen Abteilung konfrontiert werden, decken ein sehr breites Spektrum ab. Daher wird jede Erkrankung nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit der allgemeinen Beschaffenheit der Haut, dem Alltag des Patienten und dem Risiko eines Rückfalls. Nachfolgend sind die wichtigsten Bereiche aufgeführt, mit denen wir uns in unserer Abteilung häufig befassen:
Bewertungsverfahren für Akne, Hautflecken und das Hautbild
Beschwerden über Akne und Hautflecken gehören zu den wichtigsten Gründen für Arztbesuche, die insbesondere bei jungen Erwachsenen und Menschen mit einem regen sozialen Leben das Selbstbewusstsein beeinträchtigen können. Allerdings ist nicht jede Akne gleich; während bei manchen Patienten ein oberflächliches und mildes Krankheitsbild vorliegt, können bei anderen tiefere, schmerzhafte Läsionen auftreten, die Narben hinterlassen können.
Ebenso können Hautflecken mit Sonneneinstrahlung, hormonellen Veränderungen, Narben nach Akne, dem Alterungsprozess oder unterschiedlichen Hautempfindlichkeiten zusammenhängen. Daher werden bei der Beurteilung nicht nur die Farbe oder Intensität des Flecks berücksichtigt, sondern auch seine Lage, Dauer, Ausbreitung und ob er sich vergrößert.
In unserer dermatologischen Abteilung wird die Beurteilung von Akne und Hautflecken unter Berücksichtigung der Hautbeschaffenheit des Patienten, seiner täglichen Pflegegewohnheiten, der verwendeten Produkte und der bisherigen Behandlungsgeschichte geplant. Ziel ist es, die Faktoren, die das Hautbild beeinflussen, richtig zu identifizieren und einen auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmten Behandlungsansatz zu bestimmen.
Information
Die Vorgehensweise bei Hautflecken, Aknenarben und ähnlichen Hautveränderungen kann je nach Art der Läsion, Hauttyp, saisonalen Bedingungen und dem Tagesablauf der betroffenen Person variieren. Daher sollte die Wahl der geeigneten Methode unbedingt nach einer Beurteilung durch einen Dermatologen geplant werden.
Behandlung von Ekzemen, Psoriasis und chronischen Hauterkrankungen
Chronische Hauterkrankungen entstehen meist nicht ausschließlich aufgrund einer einzigen Ursache; genetische Veranlagung, Stress, Jahreszeitenwechsel, verwendete Produkte, die Reaktion des Immunsystems und Umweltfaktoren können das Krankheitsbild beeinflussen. Daher ist bei Erkrankungen wie Ekzemen und Psoriasis sowohl eine kurzfristige Linderung als auch eine langfristige Hautpflege wichtig.
Da bei Ekzempatienten die Hautbarriere geschwächt ist, können Trockenheit, Risse, Empfindlichkeit und Juckreiz im Vordergrund stehen. Bei Psoriasis hingegen sind deutlich abgegrenzte, schuppige und wiederkehrende Plaques zu beobachten. Bei beiden Krankheitsbildern werden die Lebensgewohnheiten des Patienten, berufliche Kontakte, Dusch- und Pflegeroutinen, der Stresslevel sowie Schübe detailliert beurteilt.
In der Dermatologieabteilung von Egemed werden chronische Hauterkrankungen nicht nur anhand des aktuellen Erscheinungsbildes der Läsionen behandelt, sondern unter Berücksichtigung des Krankheitsverlaufs und der Wahrscheinlichkeit eines erneuten Aufflammens. In den Fällen, in denen dies als notwendig erachtet wird, werden auch Pflegeanleitungen, Schutzmaßnahmen und ein regelmäßiger Nachsorgeplan in den Behandlungsprozess einbezogen.
Was ist bei Pilzinfektionen der Haare, Nägel und Haut zu beachten?
Dermatologische Infektionen führen nicht nur zu einer Veränderung des Hautbildes, sondern können auch zahlreiche Probleme wie Juckreiz, unangenehmen Geruch, Verdickung, Haarausfall, Empfindlichkeit und soziale Beeinträchtigungen verursachen. Da sich insbesondere Nagelpilz über einen langen Zeitraum entwickeln kann, suchen Patienten oft erst dann einen Arzt auf, wenn die Beschwerden bereits fortgeschritten sind. Infektionen der Kopfhaut können hingegen mit Schuppenbildung, Haarausfall oder Krustenbildung verwechselt werden.
In solchen Fällen werden die Lage, die Dauer und die Ausbreitung der Läsion sowie zuvor angewendete Produkte und Begleiterkrankungen sorgfältig beurteilt. Bei wiederkehrenden Infektionen gewinnen auch persönliche Pflegegewohnheiten, gemeinsam genutzte Bereiche, das Tragen von Schuhen und Hausschuhen, die Neigung zum Schwitzen sowie immunologische Faktoren an Bedeutung.
Um zu einer korrekten Diagnose zu gelangen, die geeignete Behandlungsstrategie zu wählen und das Risiko eines Rückfalls zu verringern, erfordert die dermatologische Untersuchung einen regelmäßigen Bewertungsprozess.
Leberflecken, Warzen und Hautveränderungen, die einer weiteren Beobachtung bedürfen
Obwohl Muttermale meist gutartige Hautveränderungen sind, kann in manchen Fällen eine fachärztliche Untersuchung erforderlich sein, da sie Veränderungen in Form, Farbe, Umrandung oder Größe aufweisen können. Insbesondere neu auftretende, schnell wachsende, verkrustete, blutende oder unregelmäßig aussehende Hautveränderungen sollten sorgfältig untersucht werden.
Warzen hingegen sind möglicherweise viral bedingte Formationen, die an verschiedenen Stellen wie Händen, Füßen, im Gesicht oder im Genitalbereich auftreten können. Je nach Lokalisation und Ausbreitung können sie beim Betroffenen sowohl kosmetische als auch funktionelle Beschwerden verursachen. In unserer dermatologischen Abteilung wird nach der Beurteilung der Struktur solcher Läsionen eine geeignete Nachsorge oder ein interventioneller Eingriff geplant.
Wann ist eine Untersuchung erforderlich?
- Eine Verdunkelung oder Unregelmäßigkeit in der Farbe eines Muttermals wird festgestellt
- Das schnelle Wachstum oder die Formveränderung der Läsion
- Juckreiz, Empfindlichkeit, Krustenbildung oder Blutungen
- Die Vermehrung, Ausbreitung oder die Beschwerden, die durch Warzen verursacht werden
- Die Auswirkungen oberflächlicher Veränderungen, die zu Schmerzen im Fuß führen, auf den Alltag
Ein dermatologischer Ansatz für die Gesichts- und Hautpflege
Hautpflegebehandlungen sollten nicht nur zur Unterstützung des ästhetischen Erscheinungsbildes, sondern auch aus dermatologischer Sicht betrachtet werden, um die Hautbarriere zu schützen, den Fettgehalt zu regulieren, das Erscheinungsbild der Poren zu beurteilen und Faktoren zu reduzieren, die zu Empfindlichkeit führen. Nicht jeder Hauttyp ist gleich; die Bedürfnisse unterscheiden sich deutlich bei fettiger, trockener, Mischhaut, zu Akne neigender oder empfindlicher Haut.
Daher spielen bei der Planung von Pflegeprozessen für das Hautbild der Feuchtigkeitsgehalt der Haut, die Neigung zu Empfindlichkeit, die Anfälligkeit für Hautverfärbungen, das Vorhandensein aktiver Akne, die verwendeten Produkte und der Grad der Sonnenexposition eine wichtige Rolle. In unserer Abteilung werden Ansätze zur Unterstützung der Hautgesundheit nach einer ärztlichen Beurteilung geplant, und Empfehlungen zur Nachsorge und zum Schutz werden dem Patienten ausführlich vermittelt.
Beurteilung bei Hautallergien und Hautüberempfindlichkeiten
Hautallergien äußern sich manchmal durch plötzlich auftretende Rötungen und Juckreiz, manchmal aber auch durch lang anhaltende Trockenheit, Empfindlichkeit, Brennen und Schuppenbildung. Seifen, Kosmetika, Reinigungsmittel, Schmuck, Sonnenschutzprodukte, Parfüms und bestimmte Medikamente können solche Reaktionen auslösen.
In solchen Fällen reicht es nicht aus, nur das Erscheinungsbild der Hautveränderung zu betrachten. Es wird detailliert untersucht, welche neuen Produkte der Patient in letzter Zeit verwendet hat, wie sein Arbeitsumfeld aussieht, welche Hautpflegegewohnheiten er hat und ob ähnliche Beschwerden bereits zuvor aufgetreten sind. In geeigneten Fällen bilden Empfehlungen zur Vermeidung des Auslösers und zur Stärkung der Hautbarriere einen wichtigen Teil des Behandlungsprozesses.
Wie läuft eine dermatologische Untersuchung ab?
Der erste Schritt bei einer dermatologischen Untersuchung besteht darin, die Beschwerden des Patienten genau zu erfassen. Es wird erfragt, wann die Läsion aufgetreten ist, in welchen Bereichen sie auftritt, ob sie Juckreiz oder Schmerzen verursacht, ob sie zu bestimmten Zeiten zunimmt und welche Produkte oder Medikamente zuvor verwendet wurden.
Anschließend werden Haut, Haare, Nägel oder die betroffenen Schleimhautbereiche vom Facharzt untersucht. Falls erforderlich, können weitere Untersuchungen geplant werden. Im nächsten Schritt wird der Patient über die Art des vorliegenden Zustands, Schutzempfehlungen, den Pflegeansatz, den Bedarf an medizinischer Unterstützung und die Notwendigkeit einer Nachsorge informiert.
Bei einem Großteil der dermatologischen Erkrankungen ist eine regelmäßige Nachsorge ebenso wichtig wie die Behandlung. Insbesondere bei chronischen, wiederkehrenden oder saisonal auftretenden Schüben sind Kontrolluntersuchungen wichtig, um das Ansprechen auf die Behandlung zu überwachen.
Faktoren, die bei der Planung von Untersuchungen in unserer dermatologischen Abteilung berücksichtigt werden
- Dauer und Häufigkeit der Beschwerden
- Lage und Ausbreitung der Läsion
- Hauttyp und Empfindlichkeit
- Aktuelle oder frühere dermatologische Vorerkrankungen
- Verwendete Kosmetikprodukte und Medikamente
- Sonneneinstrahlung, beruflicher Kontakt und Gewohnheiten im Alltag
- Notwendigkeit einer Nachverfolgung in bestimmten Fällen
Häufig gestellte Fragen
Wichtiger Hinweis
Die im Bereich der Dermatologie durchgeführten Untersuchungen, Nachsorge- und unterstützenden Maßnahmen können je nach Hautbeschaffenheit, den vorliegenden Beschwerden und dem Ergebnis der ärztlichen Untersuchung variieren. Allgemeine Informationen aus dem Internet ersetzen keine persönliche Untersuchung. Der geeignete Behandlungsansatz und der Pflegeplan sollten erst nach einer Untersuchung durch einen Dermatologen festgelegt werden.
Die Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten des Egemed-Krankenhauses bietet umfassende Dienstleistungen bei der Beurteilung von Beschwerden im Zusammenhang mit der Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln, bei der Planung von Diagnose- und Nachsorgeprozessen, bei der Entwicklung eines patientenindividuellen Ansatzes sowie bei der richtigen Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der Hautgesundheit. Die frühzeitige Beurteilung dermatologischer Beschwerden ist sowohl für die Aufrechterhaltung der Lebensqualität im Alltag als auch für die Planung eines geeigneten Nachsorgeprozesses von Bedeutung.