Erkrankungen der Gebärmutter, Zysten, Myome und laparoskopische Chirurgie
Aktuelle chirurgische Ansätze bei Zysten, Myomen und Erkrankungen der Gebärmutter
Gut- oder bösartige Geschwülste in den weiblichen Fortpflanzungsorganen (Gebärmutter und Eierstöcke) können zahlreiche Probleme verursachen, von Blutungsstörungen bis hin zur Unfruchtbarkeit. In den Egemed-Kliniken werden zunächst medikamentöse Behandlungen in Betracht gezogen, um unnötige chirurgische Eingriffe zu vermeiden. In Fällen, in denen ein chirurgischer Eingriff unumgänglich ist, werden „minimalinvasive“ Techniken bevorzugt, die den Komfort der Patientin maximieren.

[ Was ist eine Laparoskopie (schonende Operation)? ]
Die laparoskopische Chirurgie ist eine moderne Operationstechnik, bei der anstelle großer Schnitte im Bauchraum eine hochauflösende Kamera und feine chirurgische Instrumente durch 0,5 bis 1 Zentimeter große, millimeterkleine Öffnungen im Bereich des Bauchnabels in den Körper eingeführt werden.
- Vorteile: Da keine großen chirurgischen Schnitte erforderlich sind, sind die postoperativen Schmerzen deutlich geringer. Der Krankenhausaufenthalt verkürzt sich (in der Regel auf 1 Tag), und das Risiko für Infektionen und Hernien wird auf ein Minimum reduziert. Ästhetisch gesehen hinterlässt die Operation keine auffällige Narbe.
- Anwendungsbereiche: Viele gynäkologische Eingriffe, wie beispielsweise die Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie), Operationen bei Eileiterschwangerschaften (Ektopische Schwangerschaft) sowie die Unterbindung oder Wiederherstellung der Eileiter, können sicher laparoskopisch durchgeführt werden.
[ Behandlung von Zysten, Myomen und Endometriose ]
- Myome (Myoma uteri): Es handelt sich um Tumoren, die aus der Muskelschicht der Gebärmutter entstehen und in der Regel gutartig sind. Bei starken Blutungen, Anämie oder Druck auf benachbarte Organe werden sie operativ (Myomektomie) entfernt. In unserer Klinik werden je nach Größe und Lage des Myoms vorrangig minimalinvasive (laparoskopische/hysteroskopische) Verfahren in Betracht gezogen.
- Eierstockzysten: Während einfache Zysten in der Regel medikamentös behandelt werden, werden Zysten, bei denen das Risiko einer Ruptur oder einer Torsion besteht oder bei denen der Verdacht auf eine bösartige Veränderung besteht, operativ entfernt.
- Endometriose (Schokoladenzyste): Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung, bei der sich die Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (meist an den Eierstöcken) ansiedelt. Diese Erkrankung, die zu starken Schmerzen und Unfruchtbarkeit führen kann, wird medikamentös behandelt und bei Bedarf durch eine laparoskopische Zystenexzision operativ entfernt.