Vorstellung der Klinik
Bei Patienten, bei denen aufgrund einer durch Tabakkonsum bedingten chronischen Bronchitis eine Verengung der Atemwege und eine Verdickung der Becherzellen festgestellt wurde, wird eine bronchoskopische Behandlung durchgeführt. Durch den Intubationsschlauch wird ein Bronchoskop eingeführt, und an der Zellschicht, die die Innenwand aller erreichbaren Bronchien – vor allem der 8 bis 3 mm großen Atemwege – bedeckt, wird mit einem COPD-Ballon ein Abtragungsverfahren durchgeführt, das als Desquamation bezeichnet wird. Bei diesem Verfahren werden COPD-Ballons verwendet, die entsprechend dem Durchmesser der Bronchien ausgewählt werden.
Die Ballons werden mithilfe einer elektronischen Pumpe mit einstellbarem Druck und Frequenz aufgeblasen und wieder entleert, wodurch sie die verdickte Innenschicht der Bronchien abtragen und diese wieder auf ihre ursprüngliche Dicke zurückbringen. Der mit einem abrasiven Gewebe überzogene Ballon wandelt die verdickte Becherzellenschicht, die in den Atemwegen zur Schleimbildung führt, in eine schaumige Flüssigkeit um und stellt so die ursprüngliche Weite der Bronchien wieder her. Dieser schaumige Schleim wird über den Bronchoskopkanal abgesaugt und nach außen abgeleitet.
Dank dieser Methode werden alle Bronchien, die mit einem Bronchoskop in beiden Lungenflügeln erreicht werden können, durch die COPD-Ballonabrasion von der durch das Rauchen verursachten chronischen Bronchitis und der veränderten Bronchialepithelschicht befreit.