Diagnoseprozess und Überweisung an einen Facharzt (multidisziplinärer Ansatz)
Diagnoseverfahren mittels Labor- und Bildgebungsuntersuchungen sowie Überweisungen an Fachärzte
In der internistischen Ambulanz gibt es keinen „auf Vermutungen basierenden“ medizinischen Ansatz. Jedes Symptom wird durch evidenzbasierte Labor- und radiologische Untersuchungen, wie sie die moderne Medizin bietet, abgeklärt. In den Egemed-Krankenhäusern erfolgen der Diagnoseprozess und die Behandlung von Fällen, die eine hohe Fachkompetenz erfordern, nach wissenschaftlichen Algorithmen.

Schritte der biochemischen und radiologischen Diagnostik
Nach der körperlichen Untersuchung ordnet unser Arzt je nach den Beschwerden des Patienten ein großes Blutbild, ein biochemisches Profil (Leber-/Nierenenzyme), ein Hormonprofil, eine vollständige Urinuntersuchung, Stuhluntersuchungen und Kulturuntersuchungen an. Um den strukturellen Zustand der inneren Organe zu beurteilen, wird die Diagnose mithilfe modernster Bildgebungsverfahren wie Röntgenaufnahmen der Lunge, Ultraschalluntersuchung des gesamten Abdomens, Endoskopie/Koloskopie oder Computertomographie bestätigt.
In welchen Fällen erfolgt eine Überweisung an einen Facharzt für ein Teilgebiet?
Die Innere Medizin bildet den Kernbereich der Medizin. In fortgeschrittenen Stadien bestimmter Erkrankungen sind jedoch weitaus spezifischere Behandlungsmethoden erforderlich. Wenn unser Facharzt für Innere Medizin feststellt, dass für die Behandlung eines von ihm diagnostizierten Patienten eine weiterführende Spezialisierung erforderlich ist, leitet er unverzüglich eine Konsultation (Informationsaustausch) mit dem entsprechenden Fachgebiet ein:
- Nephrologie: Bei Nierenversagen, das sich der Dialysegrenze nähert,
- Endokrinologie: Bei resistenten Schilddrüsenknoten und komplexen Hormontumoren,
- Gastroenterologie: Magenblutungen, Polypen, die einen endoskopischen Eingriff erfordern, oder chronische Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa),
- Onkologie/Hämatologie: Wenn bei einem Blutbild der Verdacht auf Leukämie besteht oder bei einer radiologischen Untersuchung Krebszellen festgestellt werden,
- Kardiologie: Bei EKG-Befunden, die auf schwerwiegende Herzrhythmusstörungen und ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt hindeuten, wird der Patient sicher an die entsprechende Fachabteilung überwiesen, um eine multidisziplinäre Behandlung zu gewährleisten.