Anästhesie und Reanimation
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Vorstellung der Klinik

Die Abteilung für Anästhesie und Reanimation bei Egemed: Das Herzstück sicherer Chirurgie und des Lebens

Die größte Sicherheit in der modernen Medizin und Chirurgie liegt in einem erfolgreichen Anästhesiemanagement und einer leistungsstarken Infrastruktur zur Lebenserhaltung. Die Abteilung für Anästhesie und Reanimation der Egemed-Krankenhäuser ist ein umfassendes Zentrum, das mit Geräten auf dem neuesten Stand der Technik ausgestattet ist und alle lebenswichtigen Funktionen unserer Patienten vor, während und nach der Operation sicherstellt.

Unsere moderne Abteilung mit einer Kapazität von 27 Betten, die sich in unserem Krankenhaus befindet, bietet einen ununterbrochenen 24-Stunden-Gesundheitsdienst. Die Überwachung, Pflege und Behandlung unserer Patienten wird von einem großen Team aus spezialisierten Anästhesisten und Intensivmedizinern, erfahrenen Anästhesietechnikern und speziell ausgebildeten Intensivpflegekräften sorgfältig durchgeführt.

Geräte und Team der Abteilung für Anästhesie und Reanimation des Egemed-Krankenhauses

Was ist Anästhesie? Es geht nicht nur darum, jemanden „schlafen zu lassen“

Die Anästhesie, im Volksmund meist als „Einschlafen“ oder „Betäubung“ bezeichnet, ist eigentlich die Kunst, während chirurgischer Eingriffe dafür zu sorgen, dass der Patient keine Schmerzen verspürt, und gleichzeitig alle lebenswichtigen Funktionen (Herzschlag, Blutdruck, Atmung, Blutsauerstoffgehalt, Körpertemperatur) ständig unter Kontrolle zu halten. Unsere Anästhesisten stehen während der gesamten Operation als Ihr „Schutzengel“ an Ihrer Seite.

In unserer Klinik angewandte Anästhesieverfahren

1. Vollnarkose

Bei dieser Methode verliert der Patient vorübergehend das Bewusstsein und empfindet keine Schmerzen. Dies wird durch eine Kombination aus intravenös verabreichten Medikamenten und über die Atemwege verabreichten Gasen erreicht. Sie wird vor allem bei Operationen am Gehirn, am Herzen, im Bauchraum und bei größeren orthopädischen Eingriffen angewendet. Nach Beendigung der Operation wird die Medikamentengabe eingestellt, damit der Patient sicher aufwachen kann.

2. Regionalanästhesie (Spinal- und Epiduralanästhesie)

Bei dieser Methode ist der Patient bei Bewusstsein, während der zu operierende Bereich (in der Regel der Bereich unterhalb der Taille) vollständig betäubt wird. Sie wird häufig bei Kaiserschnittgeburten, Hernienoperationen sowie bei Operationen zur Implantation von Knie- und Hüftprothesen angewendet. Die größten Vorteile sind, dass der Patient wach ist, die Geburt miterleben kann und die Schmerzbekämpfung nach der Operation (insbesondere bei der Epiduralanästhesie) sehr gut gewährleistet ist.

3. Sedierung (Tiefschlaf) und Analgesie

Im Gegensatz zur Vollnarkose handelt es sich hierbei um einen entspannenden „Tiefschlaf“, in dem der Patient zwar selbstständig atmen kann, aber unempfindlich gegenüber äußeren Reizen ist. Diese Methode wird in der Regel bei Endoskopien, Koloskopien, MRT-Untersuchungen (bei Patienten mit Angst) und kleineren chirurgischen Eingriffen angewendet. Nach Abschluss des Eingriffs wacht der Patient innerhalb weniger Minuten auf und erinnert sich an nichts.

4. Lokalanästhesie

Dabei handelt es sich um die Betäubung eines kleinen Bereichs, in dem ein Schnitt vorgenommen wird, mittels einer Injektion. Diese Methode wird bei der Entfernung von Warzen, bei kleinen Wundnähten oder bei Zahnbehandlungen angewendet. Der Patient ist bei vollem Bewusstsein und alle Vitalfunktionen verlaufen normal.



Was ist Reanimation? Wiederbelebung und die Kraft der Intensivpflege

Die Reanimation (Wiederbelebung), die untrennbare andere Hälfte der Anästhesiologie, bedeutet wörtlich „wieder zum Leben erwecken“. Sie bezeichnet die Maßnahmen der erweiterten Lebenserhaltung, die durchgeführt werden, um das aus irgendeinem Grund (schweres Trauma, Herzinfarkt, Schock) zum Stillstand gekommene oder unzureichend funktionierende Atmungs- und Kreislaufsystem wieder funktionsfähig zu machen.

Die Reanimation beschränkt sich nicht nur auf die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) in Notfällen. Die Überwachung und Behandlung von kritisch kranken Patienten, die nach schweren Operationen lebensbedrohlichen Risiken ausgesetzt sind, bei denen Organversagen auftritt oder die über einen längeren Zeitraum an ein Beatmungsgerät (mechanischer Ventilator) angeschlossen bleiben müssen, wird von unseren Fachärzten in unserer modernen Reanimations- und Intensivstation mit 27 Betten durchgeführt. Unsere hochmodernen Monitore und lebenserhaltenden Geräte in diesem Bereich sind unsere größte Sicherheit, um Komplikationen vorzubeugen und die Gesundheit des Patienten zu schützen.

Ein dreistufiger Kontrollprozess für sichere Chirurgie

In den Egemed-Kliniken beginnt das Anästhesiemanagement nicht erst am Operationstisch und endet auch nicht mit dem Abschluss der Operation. Unser Prozess ist gemäß internationalen Standards für Patientensicherheit in drei Hauptphasen lückenlos geplant:

1

Voroperative Untersuchung

Jeder Operationspatient wird vor dem Operationstermin in unserer Anästhesieambulanz untersucht. Dabei werden Blutuntersuchungen, ein EKG und eine Röntgenaufnahme der Lunge ausgewertet. Die bestehenden Erkrankungen des Patienten (Blutdruck, Diabetes, Herz), die regelmäßig eingenommenen Medikamente sowie die Operationsanamnese werden erfragt. Auf Grundlage dieser Daten wird die für den Patienten am besten geeignete und risikoärmste Anästhesiemethode ausgewählt und dem Patienten ausführlich erläutert.

 

2

Management während der Operation (intraoperativ)

Sobald unser Patient in den Operationssaal gebracht wird, wird er unter Narkose gesetzt. Während sich der Chirurg auf die Operation konzentriert, überwacht unser Anästhesieteam mithilfe hochmoderner Monitore am Krankenbett Sekunde für Sekunde die Sauerstoffversorgung des Gehirns, den Herzrhythmus, den Blutdruck und den Flüssigkeitshaushalt des Körpers. Durch sofortiges Eingreifen bei allen möglichen Veränderungen wird das lebenswichtige Gleichgewicht aufrechterhalten.

 

3

Aufwachen nach der Operation (postoperativ)

Nach Abschluss des chirurgischen Eingriffs wird die Anästhesie beendet. Der Patient wird in den speziell dafür eingerichteten Aufwachraum gebracht. Dort sorgt das Anästhesieteam dafür, dass das Bewusstsein vollständig zurückkehrt, die Schmerzkontrolle gewährleistet ist (Protokolle für schmerzfreies Aufwachen) und Nebenwirkungen wie Übelkeit behoben werden. Sobald der Patient vollständig stabilisiert ist, wird er sicher auf seine Station oder, falls erforderlich, auf die Intensivstation verlegt.



Die Patientensicherheit und ein wissenschaftlicher Ansatz haben für uns oberste Priorität

Die Sicherheit und der Komfort des Patienten bilden in jeder Phase eines chirurgischen Eingriffs die Grundlage der modernen Anästhesiepraxis. Als Klinik für Anästhesie und Reanimation der Egemed-Krankenhäuser wenden wir die aktuellen und evidenzbasierten Methoden der Medizin an. Von der Vorbereitung auf die Operation bis zum Ende des Aufwachprozesses überwachen wir Ihre Vitalfunktionen lückenlos mit unserem erfahrenen Fachpersonal und unseren hochmodernen Überwachungssystemen und bieten Ihnen eine Gesundheitsversorgung, die sich an ethischen Grundsätzen orientiert und internationalen Qualitätsstandards entspricht.



Dieser Inhalt wurde von den Egemed-Kliniken erstellt.

Veröffentlicht: 26. Februar 2026 – 15:59 Uhr • Zuletzt aktualisiert: 9. April 2026