Neurochirurgie
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Symptome und chirurgische Verfahren

In welchen Fällen ist eine chirurgische Untersuchung erforderlich?

Bei Erkrankungen des Nervensystems ist es wichtig, rechtzeitig eine ärztliche Untersuchung in Anspruch zu nehmen, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. In unserer Ambulanz für Neurochirurgie am Egemed-Krankenhaus sollten vor allem folgende neurologische Symptome untersucht werden:

[ Zu beachtende neurologische Symptome ]

  • Ausstrahlende Schmerzen: Starke Schmerzen, die vom Rücken in die Beine oder vom Nacken in die Arme ausstrahlen und auch in Ruhe nicht nachlassen.
  • Kraftverlust und Taubheitsgefühl: Schwierigkeiten beim Festhalten von Gegenständen in den Händen, Stolpern, Kraftlosigkeit in den Beinen, ständiges Kribbeln und Gefühlsverlust.
  • Blasen- und Darmkontrolle: Harn- oder Stuhlinkontinenz als fortgeschrittene Symptome eines Bandscheibenvorfalls oder einer Kompression des Rückenmarks.
  • Kopfschmerzen: Insbesondere morgens auftretende starke Kopfschmerzen, die mit Übelkeit und Erbrechen einhergehen oder ein bisher unbekanntes Ausmaß erreichen.
  • Weitere neurologische Symptome: Sprachstörungen, Doppelbilder, Gleichgewichtsstörungen, Gehschwierigkeiten und unerklärliche Ohnmachtsanfälle.



Der medizinische Prozess von der Diagnose bis zur Operationsplanung

In der Klinik für Neurochirurgie der Egemed-Krankenhäuser kommen zur Diagnose von Erkrankungen moderne medizinische Diagnosemethoden zum Einsatz. Vor der Entscheidung über einen chirurgischen Eingriff wird jeder Patient eingehend untersucht:

1. Klinische neurologische Untersuchung

Der Arzt untersucht die Reflexe, die Muskelkraft, die Sinnesfunktionen und das Gleichgewicht des Patienten mithilfe objektiver Tests.

2. Radiologische Bildgebung (MRT und CT)

Während Weichteile, Bandscheiben und Nervenwurzeln mittels Magnetresonanztomographie (MRT) untersucht werden, kommt bei Erkrankungen der Knochenstruktur oder bei Traumata die Computertomographie (CT) zum Einsatz.

3. Elektromyographie (EMG)

Bei Nerveneinklemmungen oder Wurzelkompressionen handelt es sich um ein diagnostisches Verfahren, das in Zusammenarbeit mit der Neurologischen Klinik durchgeführt wird, um die elektrische Leitgeschwindigkeit der Nerven zu messen.

 

[ Medizinische Beurteilung und Entscheidung ]

Anhand der radiologischen und klinischen Befunde wird festgestellt, ob der Patient eine medikamentöse, physiotherapeutische oder chirurgische Behandlung benötigt. Wenn eine Operation beschlossen wird, wird der medizinische Aufklärungsprozess abgeschlossen, indem die Operationstechnik, die medizinischen Risiken, alternative Behandlungsmöglichkeiten und der zu erwartende Nutzen dem Patienten und seinen Angehörigen ausführlich erläutert werden.



Vorbereitung auf die Operation und Genesungsprozess

Die Wirksamkeit chirurgischer Eingriffe hängt eng mit einer angemessenen medizinischen Vorbereitung vor der Operation und den Rehabilitationsmaßnahmen nach der Operation zusammen:

[ Vorbereitung vor der Operation ]

  • Anästhesiologische Beurteilung: Die Laborwerte, das EKG und die Lungenbildgebung des Patienten werden vom Anästhesisten ausgewertet.
  • Medikamentenmanagement: Um das Blutungsrisiko während der Operation zu kontrollieren, werden die Medikamente, die der Patient regelmäßig einnimmt (insbesondere Blutverdünner), unter ärztlicher Aufsicht angepasst.
  • Systemische Kontrolle: Parameter chronischer Erkrankungen wie Blutdruck und Blutzucker werden vor der Operation stabilisiert.

[Postoperative Pflege und Rehabilitation]

  • Mobilisierung: Je nach Art des chirurgischen Eingriffs werden die Patienten unter Aufsicht des medizinischen Teams zum geeigneten Zeitpunkt auf die Beine gebracht und zur Gehübung angeleitet.
  • Physiotherapie: In Fällen, in denen dies erforderlich ist (z. B. bei Wirbelsäulenstabilisierungen oder Kraftverlust), werden unter Anleitung der Physiotherapeuten unseres Krankenhauses Übungen im Bett oder im Behandlungsraum geplant.
  • Entlassungsberatung: Dem Patienten werden die Wundversorgung, die zu verwendenden Stützorthesen (Korsett/Halskrause) sowie ergonomische Bewegungsabläufe, auf die zu Hause zu achten ist, erklärt.



Dieser Inhalt wurde von den Egemed-Kliniken erstellt.

Veröffentlicht: 8. April 2026 – 22:05 Uhr • Zuletzt aktualisiert: 8. April 2026