Behandlung von Hirntumoren und Erkrankungen des Hirninneren
Behandlung von Hirntumoren und Erkrankungen des Hirninneren
Da das Volumen innerhalb des Schädels konstant ist, kann jede Art von abnormaler Raumforderung (Tumor), die sich im Hirngewebe oder in den Hirnhäuten bildet, Druck auf die empfindlichen Strukturen des Gehirns ausüben und zu neurologischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Sehstörungen, Anfällen (Epilepsie) oder Lähmungen führen. Das Hauptziel unserer Klinik im Bereich der Neuroonkologie ist es, bei Raumforderungen einzugreifen und dabei die Funktionen des Hirngewebes zu erhalten.
[ Diagnose und Operationsplanung ]
Die Behandlung von Hirntumoren hängt davon ab, ob der Tumor gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) ist, sowie von seiner Lage und Größe. Mithilfe modernster MRT-Untersuchungen (Magnetresonanztomographie) wird kartiert, in welcher funktionellen Region des Gehirns (Sprache, Sehen, Bewegung) sich der Tumor befindet. Die Entscheidung über eine Operation wird in multidisziplinären Tumor-Konsilien getroffen.
[ Chirurgische Eingriffe (Mikroneurochirurgie) ]
Während der Operation wird das Tumorgewebe mithilfe hochmoderner Operationsmikroskope vom gesunden Hirngewebe abgetrennt. In den Fällen, in denen dies möglich ist, wird die vollständige Entfernung des Tumors angestrebt; bei Tumoren, die an lebenswichtigen Hirnzentren haften, wird die Geschwulst jedoch unter Einhaltung sicherer Grenzen verkleinert. Die entnommenen Gewebeproben (Biopsie) werden an das pathologische Labor geschickt, um eine definitive Diagnose zu stellen, und bei Bedarf wird eine onkologische Behandlung (Strahlentherapie oder Chemotherapie) eingeleitet.