Allgemeinchirurgie
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Vorbereitung auf die Operation und Nachsorgeplan

Jeder Schritt bei geplanten (elektiven) oder notfallmäßigen chirurgischen Eingriffen ist im Einklang mit internationalen Standards für Patientensicherheit strukturiert. Der Operationsprozess umfasst nicht nur die Zeit im Operationssaal, sondern einen lückenlosen medizinischen Betreuungszyklus, der mit der Operationsvorbereitung beginnt und bis zur ambulanten Nachsorge nach der Entlassung des Patienten reicht.

Vorbereitung auf die Operation (präoperative Untersuchung)

Die Anästhesieverträglichkeit und das Operationsrisiko unserer Patienten, bei denen eine Operation beschlossen wurde, werden anhand umfassender Blutuntersuchungen, Lungenfunktionstests, einer Röntgenaufnahme der Lunge und eines Elektrokardiogramms (EKG) eingehend beurteilt. Auf Grundlage der gewonnenen Befunde werden, falls erforderlich, zusätzliche Konsultationen aus Fachbereichen wie der Kardiologie, der Pneumologie oder der Inneren Medizin eingeholt. Die regelmäßig eingenommenen Medikamente des Patienten (insbesondere Blutverdünner oder Diabetesmedikamente) werden in gemeinsamer Entscheidung des Anästhesisten und des Chirurgen angepasst. Um während der Narkose ein Eindringen des Mageninhalts in die Lunge (Aspirationsrisiko) zu verhindern, wird dem Patienten die je nach Art der Operation festgelegte Nüchternzeit (in der Regel 6 bis 8 Stunden vor dem Eingriff) ausführlich erklärt.

Plan für die postoperative Genesung und Nachsorge (postoperative Nachsorge)

Nach Abschluss der Operation werden unsere Patienten aus der Narkose geweckt und von der Aufwachstation auf die Station verlegt; je nach Umfang des chirurgischen Eingriffs werden dort eine den medizinischen Anforderungen entsprechende Wundversorgung, eine intravenöse Schmerztherapie sowie Protokolle zur schrittweisen Nahrungsaufnahme angewendet. Um möglichen Durchblutungsstörungen (tiefe Venenthrombose) und Atemkomplikationen (Atelektase) vorzubeugen, wird der Patient gemäß den Empfehlungen der medizinischen Fachliteratur frühzeitig auf die Beine gebracht und zur Mobilisierung angeregt. Patienten, deren klinischer Verlauf stabil ist, deren Schmerzen unter Kontrolle sind und die mit der oralen Nahrungsaufnahme begonnen haben, werden für die Entlassung beurteilt. Bei der Entlassung werden dem Patienten die zu verwendenden verschreibungspflichtigen Medikamente, Ernährungsregeln sowie Anweisungen zur Körperpflege und Wundversorgung mitgeteilt. In der Regel wird eine Woche nach der Operation die erste ambulante Nachuntersuchung und, falls erforderlich, die Entfernung der Fäden bzw. die Wundkontrolluntersuchung organisiert.



Dieser Inhalt wurde von den Egemed-Kliniken erstellt.

Veröffentlicht: 09. April 2026 – 23:59 Uhr • Zuletzt aktualisiert: 10. April 2026