Psychiatrie
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Depressionen, Angstzustände, Panikstörungen und Schlafstörungen

Klinischer Ansatz bei Depressionen, Angstzuständen, Panikstörungen und Schlafstörungen

Der hohe Stress des modernen Lebens, Traumata oder auch reine Ungleichgewichte in der Gehirnchemie (Neurotransmitter) können zu erheblichen Schwankungen unserer psychischen Gesundheit führen. In der Psychiatrieklinik der Egemed-Krankenhäuser werden diese in der Gesellschaft am häufigsten auftretenden Störungen, die das Berufs-, Familien- und Sozialleben der Betroffenen beeinträchtigen, mit evidenzbasierten medizinischen Methoden und einem Ansatz behandelt, der den Patienten nicht verurteilt oder stigmatisiert.

Behandlung von Depressionen, Angstzuständen, Panikattacken und Schlafstörungen

Ansatz bei schweren Depressionen

Eine Depression ist keine einfache „schlechte Laune“ oder „Schwäche“, sondern eine medizinische Erkrankung, bei der das Gleichgewicht von Botenstoffen wie Serotonin und Noradrenalin im Gehirn gestört ist. Sie äußert sich durch wochenlange tiefe Niedergeschlagenheit, die Unfähigkeit, Freude am Leben zu empfinden (Anhedonie), Schuldgefühle und das Gefühl der Wertlosigkeit sowie einen Energieverlust. In unserer Klinik werden je nach Schweregrad des Krankheitsbildes geeignete medikamentöse Behandlungen mit Antidepressiva und psychotherapeutische Maßnahmen zur kognitiven Umstrukturierung koordiniert geplant.

Angst- und Panikstörungen

Wenn eine Person sich in einem Zustand ständiger, unkontrollierbarer Angst befindet, spricht man von einer generalisierten Angststörung. Wenn sich diese Angst in plötzliche, heftige körperliche Reaktionen (Herzklopfen, Schwitzen, Atemnot) verwandelt, die das Gefühl hervorrufen, „einen Herzinfarkt zu erleiden, zu ersticken oder zu sterben“, handelt es sich um eine Panikattacke. Nachdem unsere Psychiater festgestellt haben, dass diese körperlichen (psychosomatischen) Symptome nicht organischen, sondern psychischen Ursprungs sind, helfen sie dem Patienten mit medikamentösen Therapien zur Unterbindung der Anfälle sowie Atem- und Entspannungstechniken dabei, wieder die Kontrolle über sich selbst zu erlangen.

Schlafstörungen (Insomnie) und Stressbewältigung

Der Schlaf ist der wichtigste Regenerationsprozess, in dem sich das Gehirn erholt. Chronische Schlafstörungen wie Einschlafschwierigkeiten, häufiges Aufwachen in der Nacht oder morgendliche Müdigkeit sind sowohl Auslöser als auch Folge psychiatrischer Erkrankungen. Unsere Ärzte analysieren die Stressfaktoren, die der Schlaflosigkeit zugrunde liegen, legen Regeln für die Schlafhygiene fest und helfen Ihnen bei Bedarf mit nicht suchterzeugenden, zuverlässigen Schlafmitteln dabei, Ihre innere Uhr (den zirkadianen Rhythmus) wieder ins Gleichgewicht zu bringen.



Dieser Inhalt wurde von den Egemed-Kliniken erstellt.

Veröffentlicht: 9. April 2026 – 01:06 Uhr • Zuletzt aktualisiert: 9. April 2026